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Ironman 70.3 Luxenbourg

Martin

**Luxemburg-Erfolg: Von der Mosel zur WM nach Chattanooga!**

 Beim Ironman 70.3 Luxemburg erlebten wir ein echtes Wechselbad der Gefühle: Das Schwimmen fiel aus, doch auf dem Rad konnte ich mit dem neuen Setup richtig Druck machen. Keine Ahnung, ob der Aero-Helm effektiv Watt spart, angefühlt hat er sich auf alle Fälle ruhig und richtig schnell ;-) Das Laufen hat definitiv noch Potential und die Hitze war eine zusätzliche Herausforderung. Zum Glück gab es ganz viel Wasser zum Trinken und zum Duschen ;-) Die vielen Zuschauer und unsere Team-Supporterinnen Barbara und Marlies haben uns super zum Durchpushen angefeuert. Das Highlight kam zum Schluss: Als Team belegten wir überraschend den 3. Platz! Und das Beste? Mit meinem Finish habe ich mir offiziell einen Slot für die Ironman 70.3 WM in Chattanooga gesichert. Nächstes Jahr geht’s in die USA!

 

Nicole:

Die Vorzeichen für das Rennen in Luxemburg standen alles andere als optimal – und ehrlich gesagt war auch meine Motivation für dieses Rennen getrübt. Das Schwimmen wurde wegen Blaualgen komplett abgesagt, und zu allem Überfluss spannte meine Sehnenplatte in der Hüfte. Ob die den Härtetest beim Laufen überhaupt durchstehen würde, war offen. Also: Augen zu und durch.

Auf dem Velo lief es zum Glück richtig gut. Ich fühlte mich stark und konnte ordentlich Druck auf die Pedale bringen. Die Strecke hatte es mit ihren „Rolling Hills“ und einer kräftigen Portion Gegenwind in sich, aber die Beine spielten voll mit.

Beim anschliessenden Lauf ging es dann vor allem darum, eine kontrollierte Pace zu finden, um die Hüfte nicht zu überlasten. Dafür durfte ich auf kräftige Unterstützung am Streckenrad zählen. Marlise und Barbara haben dort einen absoluten Weltklasse-Support abgeliefert!

Am Ende durfte ich mich über den 2. Rang freuen – mit gerade einmal 3 Sekunden Rückstand auf Platz 1!

 

Sami:

Trotz der fast zehnstündigen Fahrt nach Luxemburg aufgrund einer eingebildeten Autopanne und der Stornierung unseres Hotelzimmers wegen eines Missverständnisses war die Vorfreude auf das Wetkamp groß. Der Wettkampftag begann für mich mit einem Fehlstart. Ich hatte meine gesamte Schwimmtasche im Hotel vergessen, was aber schnell vergessen war, als die Absage des Schwimmens verkündet wurde. Der Start in die Wechselzone verlief gut. Es dauerte eine Weile, bis ich das Rad fand 🤪. Die Fahrt begann super. Ich war in einem guten Tempo, bis sich nach etwa 50 km meine Flaschenhalterung löste und ich anhalten musste, weil ich nicht mehr treten konnte. Es dauerte etwa fünf bis sieben Minuten, bis ich das Problem mit dem ganzen Stress und dem hohen Puls gelöst hatte, da es mitten im Anstieg passierte. Ich fuhr weiter, aber leider lief es nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte. Ich kam etwas erschöpft und mit Magenschmerzen in der zweiten Wechselzone an. Ich begann zu laufen und merkte, dass es heute hart werden würde: sehr heiß und mit Magenschmerzen. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um schnell zu laufen. 🥵🥵. Trotzdem freue ich mich, dass ich dem Team zu einem respektablen dritten Platz verhelfen konnte. 💪 Vielen Dank an alle für die Unterstützung und Hilfe, an Nina für das Hotel, an Gordy für die Schwimmbrille, an Barbara für die Ermutigung und die Fotos 🙌👏☀️🥳 und an alle für ein tolles Wochenende in Luxemburg ☀️☀️🥳🥳

 

Patrick:

Erster und hoffentlich letzter Duathlon!

 

Für mich war es nicht nur ein Wochenende wo es um den Wettkampf selber ging, da ich durch diesen Wettkampf die Chance hatte mit alten Schulfreunde Zeit zu verbringen, die in Luxembourg zuhause sind.

 

Der Wettkampf selber lief bescheiden, da meine stärkste Disziplin gestrichen wurde. Bin dann ins Rennen gestartet in einer schlechten Mentalen Verfassung, an was ich für die Zukunft arbeiten muss. Mein kompletter Wettkampfplan ging flöten ohne das Schwimmen und hatte auch mit dem Gedanken gespielt nicht zu starten. Habe mich dann doch noch selber überredet zu starten, da ich nicht 5h angereist bin um dann nur zu zuschauen.

 

Das Radfahren war nach den ersten 35 km ein kompleter Rhythmusbrecher, und hat auch nicht Spass gemacht zu fahren. Die Landschaft war super, welche ich geniessen konnte da ich lang genug drin Zeit verbracht habe, aber zu fahren gibt es schöner Strecken. Als ich dann beim Laufen angekommen bin, war die Devise nur noch ins Ziel kommen und nicht spektakulär Explodieren wie in Hamburg. Glaube das ich das gut umgesetzt habe, aber bin hinter meinen eigenen Erwartungen geblieben.

 

Was ich aus diesem Wettkampf gelernt habe; mental habe ich noch etwas an mir zu arbeiten, auch wenn ich die Hitze nicht mag, es gibt immer noch eine Möglichkeit das ich eine gute Leistung bringen kann und Duathlon ist nicht für mich. Ich werde immer ein Triathlet bleiben ausser ich fange mit Aquabike an.

 

Resultate:

Nicole Meier Bike 2:41, Run 1:48 Total 4:40:26 (AK 2. mit nur 3sec. Rückstand auf 1.)

Nina Kollegger Bike 2:57 Run 2:05 Total 5:11 (AK 25.)

Martin  Meier Bike 2:24 Run 1:40 Total 4:14:35 (AK 11. und Quali 70.3 WM 2027)

Gordi Müller Bike 2:32 Run 1:50 Total 4:34:04 (AK 11.)

Patrick Bodschwinna Bike 2:48 Run 2:02 Total 5:01:07 (AK 140.)

Aldo Zanetti Bike 2:54 Run 2:06 Total 5:11:05 (AK 101.)

Sami  Alfassi Bike 2:55, Run 2:04 Total 5:14:46  (AK 21.)